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HMS Cultura Animi



Gestatten: Wandergesellen!
Wenzel Abert und sein Musikantenblut Das Wandergesellentum, ein industriekulturelles Phänomen Die Tradition der Handwerksgesellen auf der Reise ist alt; sie reicht bis ins Mittelalter des zwölften Jahrhunderts zurück. Heute sind junge Handwerker, die sich auf die Walz begeben haben, nicht mehr häufig anzutreffen. Man erkennt sie aber sofort wieder an ihrer Kluft , ihren wuchtigen Schlaghosen , ihrem breiträndrigen Hut, der Melone, auch Koks
hugo2825
13. März13 Min. Lesezeit
Im Phrasensumpf - Narrative, Hoffnungsträger, Deals … endlos
Im Journalismus des Jahres 2025 sind diese drei Wörter zu Spitzenreitern auf- bzw. niedergestiegen. Sie sollen offenbar originell sein. Doch wenn die Qualität in der Originalität liegt, hat sich das Lesevergnügen bereits nach dem ersten Mal erschöpft. Was, wenn auch etwas angestrengt, kreativ sein wollte, wird in der Wiederholung zur unerträglichen Floskel. Dennoch, wo und was derzeit in der Presse gesagt wird: Es ist ein stetes „Narrativ“, von der Mitteilung des Nachbarn bis
hugo2825
26. Jan.1 Min. Lesezeit


MEMENTO - THE WALDENSIANS
Protestants avant la lettre Origins The roots of this religious community date back to France towards the end of the twelfth century. In 1170 Peter Waldo, a wealthy merchant in Lyon, decided to relinquish all his riches, to leave them to the poor, to live a life of poverty, and to devote himself to preaching the word of God. Convinced that any Christian irrelevant of his education should be able to understand the message of the bible, he translated some of its books into his
hugo2825
26. Jan.3 Min. Lesezeit
Macbeth – off-stage more than 20 people killed
It seems hard to believe that two factions should gather behind two actors, eventually to end in open war with each other, and with many lives lost. But so it happened in 1849. William Charles Macready counts amongst the most influential actors of 19th century Britain. He was both director of Covent Garden and later of Drury Lane, and his performances of various Shakespearean characters, be it Othello , Lear , or Macbeth , were highly and widely acclaimed. Across the Atlantic
hugo2825
26. Jan.2 Min. Lesezeit
Frauenpower avant la lettre im 18. Jahrhundert: Malerei und Lyrik - Angelika Kauffmann trifft auf Teresa Bandettini
Sie war Schweizerin, stammte aus Chur im Kanton Graubünden und war bereits zu Lebzeiten (1741-1807) weitaus bekannter in Italien und insbesondere in England, wo ihre Malerei hohe Bewunderung genoss. Daran hat sich bis heute nichts geändert. Als Malerin setzte sie sich in einer damals noch stark männlich dominierten Welt durch. Ihre Verehrer, heute würde man von Fans sprechen, sollen zahlreich gewesen sein und ihr geradezu aufgelauert haben, ähnlich Paparazzi den Medienstars h
hugo2825
26. Jan.4 Min. Lesezeit


UGO BORGOGNONI, ODER UGO DE LUCCA EIN URVATER DER MITTELALTERLICHEN CHIRURGIE IN ITALIEN
Illustration von Lina Giusti Wie im Bereich der Musik aus Lucca - denken wir beispielsweise an Francesco Gasparini oder Lorenzo Gregori - gibt es auch in der Medizingeschichte der Stadt Personen mit herausragenden Leistungen, die heute zwar breit der Vergessenheit anheim gefallen sind, deren wissenschaftliche Erkenntnisse aber beachtlich sind und die deswegen verdienen, in Erinnerung gerufen zu werden. Zu ihnen gehört Ugo Borgognoni, auch verbrieft unter dem Namen Hugo (Ugo)
hugo2825
26. Jan.3 Min. Lesezeit


Kann die Krise eine Chance sein?
Dekonstruktion eines Clichés Seit Jahrzehnten predigen uns Esoteriker der verschiedensten Zugehörigkeit, Gurus aus der New Age-Bewegung, selbsternannte Berater oder Coaches, dass jede Krise eine Chance sei. Sie berufen sich darauf, dass in der chinesischen Schrift das Zeichen für Krise und Chance identisch sei. Im Internet finden sich mehr als eine Million Einträge zu diesem Thema. Vollends bestätigt fühlten sich diese vielen Ratgeber, als auch der chinesische Ministerpräside
hugo2825
26. Jan.3 Min. Lesezeit
Die Geschichte hat uns eingeholt
Reisen zur Zeit der Pest (Michel de Montaigne, Johann Caspar Goethe) und in Zeiten von Covid19 Reisen im Rinascimento war, kaum weniger als im Mittelalter, mit massiven Gefahren verbunden. Insbesondere sind die in zahlreichen Gegenden lauernden Wegelagerer und Räuberbanden zu nennen. Montaigne bestätigt dies an einer Stelle seines Reiseberichtes ( Un Viaggio in Italia ): «(...) wie man uns gesagt hat, ist die Strasse von Genua nach Mailand nicht gerade sicher vor Dieben.» Auc
hugo2825
26. Jan.4 Min. Lesezeit
LA PIZZA NEL PRIMO DIZIONARIO
John Florio (1535-1625) era Italiano ma visse in Inghilterra per la maggior parte della sua vita. Era un intellettuale con tanti ingegni: linguista, traduttore, scrittore, e insegnante di corte del re Giacomo l. Quasi sicuramente la sua traduzione degli Essais di Michel de Montaigne fu letta e utilizzata da Shakespeare per le sue opere. Il re di origine scozzese, molto colto ed erudito, era il patrono dei King‘s Men, la compagnia di Shakespeare. Dunque sarebbe una sorpresa s
hugo2825
26. Jan.1 Min. Lesezeit


TIME TRAVELS IN DIVERSE PACES ... --- An Observation
This is what Rosalind says. She is anxious, keen to arouse her beloved’s interest, his very attention. Yet time seems everlasting expectancy, all too futile, and it does not seem to move. However, her simple phrase, in the theatre expressing impatience and longing, assumes a meaning which goes far beyond this, one on a much wider scope, indeed. So which of the three watches pictured should Rosalind choose to make time go faster? As far as observations go, she would definitely
hugo2825
26. Jan.2 Min. Lesezeit
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