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LITERATURE AND PHILOSOPHY


Englische Komödien im Kontext ihrer Zeit
Illustration © Melanie Lauchenauer Die Gattung im Wandel Ein Blick auf die Geschichte des englischen Theaters zeigt die thematische Vielfalt der einheimischen Komödien von ihren Anfängen bis heute. Die einzelnen Stücke lassen sich gut vor dem Hintergrund ihrer Zeit verstehen. Je nach Epoche unterscheiden sie sich thematisch und formal. Gemeinsam ist ihnen der englische Witz, der schlagfertige “wit“; auch das Element der heiteren Geselligkeit, zu der König Heinrich VIII. bere
hugo2825
23. Feb.5 Min. Lesezeit


“Printed in the German Democratic Republic" Bücher aus der DDR
1. Auferstanden aus Ruinen … Seit mehr als fünfunddreissig Jahren existiert die Deutsche Demokratische Republik nicht mehr. Sie ist aber nicht spurlos verschwunden, nicht aus dem Gedächtnis getilgt. Auch im heutigen Alltag erinnert nach wie vor vieles an den untergegangenen sozialistischen Staat, im Osten Deutschlands selbst, und weit darüber hinaus. Ein paar eindrückliche Beispiele dafür sind: Hundertsiebzig Jahre nach der Gründung im Jahre 1856 ist der in Freyburg an der Un
hugo2825
13. Feb.12 Min. Lesezeit
Karl Philipp Moritz - oft vergessen, und wieder erinnert
Er gehört zu jenen Autoren, die nie breite Bekanntheit erlangt haben, weder zu Lebenszeiten noch danach. An sie wird oft gedacht, wenn ein (runder) Geburts- oder Todestag bevorsteht. Karl Philipp Moritz (1756-1793) würde im Jahr 2026 270 Jahre alt; es dürfte diesmal nicht anders sein. Moritz verdiente allerdings, dass man sich über den Tag seiner Geburt hinaus an ihn erinnert. Er blieb nach seinem Tod lange Zeit unbeachtet, war nahezu vergessen. Arno Schmidt beabsichtigte die
hugo2825
26. Jan.13 Min. Lesezeit


EINE EINZIGARTIGE GESAMTAUSGABE IN EINZELEDITIONEN VON SHAKESPEARES WERKEN
AUS ANLASS DES ERSCHEINENS VON MACBETH Von Shakespeares Schauspielen und seinen nicht dramatischen Werken gibt es zahlreiche deutsche Übersetzungen, angefangen bei den ganz frühen von Wieland (ab 1762) und Eschenburg (1775-1782) über Schlegel-Tieck-Baudissin (1789-1833) in der Romantik bis zu den jüngeren von Richard Flatter, Rudolf Schaller (aus der damaligen DDR), Hans Rothe, Erich Fried, Thomas Brasch oder Frank Günther. Die Liste von Shakespeare-Übersetzerinnen und Überse
hugo2825
25. Jan.3 Min. Lesezeit


Die englische City Comedy. Ein Sub-Genre
Old London Bridge as Shakespeare saw it about 1600. (Commons.wikipedia. Licensed under the Creative Commons Attribution 4.0.International license) Das englische Volkstheater Seit dem Mittelalter war das englische Volkstheater die eine grosse Massenunterhaltung, und den Höhepunkt erreichte es in der Renaissance. Die damaligen Londoner Bühnen waren zahlreich. Das Blackfriars und das Globe Theatre, an denen beiden Shakespeare wirkte, fassten rund 3’500 Personen, die kleineren
hugo2825
25. Jan.5 Min. Lesezeit


Eduard Bertz - Philosophie des Fahrrads
„In balsamisch riechenden Wäldern, unter Gottes herrlichem Firmament“ Ein Fahrrad um 1900, wie es Eduard Bertz beschreibt. (Illustration: Lina Giusti, Lucca, Italia) Die ganze Welt dreht sich um das Fahrrad Das Buch erschien 1900, in der frühesten Phase der Geschichte des Fahrrads. Hundertundfünfundzwanzig Jahre später wäre zu erwarten, es sei längst überholt. Doch weit gefehlt! Tatsächlich ist es so aktuell wie, oder zutreffender: aktueller denn je. Bertz griff gleichsam ein
hugo2825
25. Jan.22 Min. Lesezeit


Was Giacomo Casanova in der Schweiz sah, und was er übersah
Giacomo Casanova, Portrait von seinem Bruder Francesco Casanova (1727-1803), um 1750–1755 Casanova, der Vielgereiste Worauf Giacomo Casanovas (1725-1798) Berühmtheit beruht, ist allseits bekannt. All das Viele, das er selber so ausführlich beschrieben hat, ist im Verlauf der Jahrhunderte dazu noch von Dritten eingehend nachgezeichnet, analysiert und auch auf seinen tatsächlichen Wahrheitsgehalt überprüft worden. Hier interessiert aber eine andere, wenig beachtete und kommenti
hugo2825
25. Jan.10 Min. Lesezeit


Ein Gedenkband: In memoriam Gerhard Huber
Der Altertumswissenschafter Der Band versammelt neunzehn literarisch, philologisch und kulturgeschichtlich ausgerichtete Beiträge von Gerhard Huber, die in den 80er-Jahren in der Neuen Zürcher Zeitung erschienen sind. Es sind mehrheitlich Buchrezensionen, die mit einigen Kurzberichten von literarischen Kolloquien ergänzt werden. Gerhard Huber war ein so kenntnisreicher wie passionierter Altphilologe, und sein Blick reichte zudem weit über sein Kerngebiet hinaus. Im ersten Te
hugo2825
25. Jan.3 Min. Lesezeit


Peter Schnyder – „L’ irréel intact dans le réel dévasté“
Die introspection eines jungen Intellektuellen Vier Jahre der frühen, persönlichen Entwicklung Ein Gelehrter dreht das Rad der Zeit um rund 50 Jahre zurück und präsentiert uns seine Tagebucheinträge aus den frühen Siebzigerjahren des letzten Jahrhunderts. Peter Schnyder, ein homme de lettres klassischen Zuschnitts wie er seither etwas seltener geworden ist, renommierter Romanist, universal gebildet und dazu ein begeisterter Lehrer, war zuletzt Professor an der Université de
hugo2825
25. Jan.6 Min. Lesezeit
Barbara Cartland: In Love, In Lucca
A billion books for hungry hearts With In Love, In Lucca we enter an entirely different realm of literature, poles apart from the reports and tales considered so far. Mary Barbara Hamilton Cartland, commonly known as Barbara Cartland, accounts as one of the most illustrious literary figures of the last century. Within our collection she is certainly the most prolific. As a matter of fact, in terms of sales Barbara Cartland is likely to be in the vanguard of all her contempo
hugo2825
25. Jan.8 Min. Lesezeit


„Ihnen sehr herzlich...“ – Über Bücher mit Autorenwidmungen
Von Urban Walder Bücher mit der Signatur des Autors haben einen besonderen Reiz, der noch grösser wird, wenn neben der Unterschrift auch noch eine Widmung enthalten ist. Dies gibt dem Buch etwas Einmaliges. Solche Exemplare haben eine Geschichte, die eigentlich nur der Autor und der Widmungsträger kennen. Aus den Widmungen kann manchmal Interessantes erkannt werden. Oft gibt schon das Schriftbild einen ersten Eindruck vom Autor. Manchmal ist in der Widmung auch ein inhaltlich
hugo2825
25. Jan.4 Min. Lesezeit


Amongst “the Highlanders, the grim Swiss”
Sir John Evelyn crossing Mount Sampion in the 1640-ies Sir John Evelyn was born to an English gentry family in 1620. At the tender age of 22 he set out for France and Italy, driven by his wide cultural interests. His journey encompassed illustrious places such as Paris, Avignon, Perigieux, Florence, Rome, or Bologna, to name but a few. Overcoming distances in that far-away age, without airtravel, motorcars, trains, even without bicycles, differs fundamentally from traveling i
hugo2825
25. Jan.3 Min. Lesezeit
Mit dem hamaxostichus citissimus nach Rom - das „Lexicon recentis latinitatis“
Wer - aus Passion, sprachlicher Entdeckungsfreude, aus kulturellem Interesse - bis vor einigen Jahren in lateinischer Sprache mitteilen wollte, er sei, beispielsweise, mit dem Schnellzug nach Mailand und von dort mit dem Hochgeschwindigkeitszug frecciarossa weiter nach Rom gereist, habe dann am Bahnhof Roma Termini eine Fahrkarte für die Metro gekauft und sei schliesslich im Zentrum der caput mundi angekommen, musste eine hoch anspruchsvolle sprachliche Akrobatik in Kauf nehm
hugo2825
25. Jan.3 Min. Lesezeit
Etwas über Egon Friedell
Er gehört zu jenen, von denen man nie genug lesen kann, und zu denen man immer wieder zurückkehrt. Breit gelesen wird er heute kaum mehr, und viel zu lesen über ihn gibt es heute auch nicht. Allein Manfred Papst hat über die Jahre hinweg in der Neuen Zürcher Zeitung die Gelegenheiten genutzt, Wiederveröffentlichungen von Friedell kundig zu besprechen. Früher einmal war es anders. Friedells Kulturgeschichten der Neuzeit, Griechenlands und des Altertums, beispielsweise, erreich
hugo2825
25. Jan.2 Min. Lesezeit
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